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WUD 2014-Beitrag: Antizipative User Interfaces – die Zukunft der User Experience?

Agnieszka Walorska 13. November 2014

Im Rahmen des World Usability Day 2014 in Berlin hielt unsere Geschäftsführerin Agnieszka Walorska einen Vortrag zum Thema: Antizipative User Interfaces – die Zukunft der User Experience?

Responsive vs. Anticipatory?

Responsive Design ist schwer angesagt: schon in den Prognosen für das Jahr 2012 galt es als einer der Top-Trends. 2013 wurde von Mashable als „das Jahr des Responsive Web Design“ bezeichnet. Und tatsächlich: zur Zufriedenheit der Nutzer hat sich dieser Trend mittlerweile – wir schreiben das Jahr 2014 – als Standard durchgesetzt. Auch ich finde es super. Was bedeutet aber „responsive“? Was mit „responsive Webdesign“ gemeint ist, ist vermutlich jedem in diesem Raum klar. Das meine ich jetzt aber nicht. Mich interessiert an dieser Stelle eher die Semantik des Wortes „responsive“ selbst. „Responsive“ zu sein, heißt auf etwas zu reagieren, empfänglich für etwas zu sein, den Bedürfnissen zu entsprechen. Also passiv, reaktiv eher als proaktiv.

Responsive dictionary

Wortbedeutung von „responsive“ (Quelle: dictionary.com)

Die Mehrheit der Systeme und Interfaces, die wir heutzutage verwenden und entwickeln, sind nur eingeschränkt proaktiv oder antizipativ. Sie reagieren auf Aktionen und Veränderungen, die in der Gegenwart stattfinden – deswegen also responsive. Das Verhalten antizipativer Interfaces hingegen wird durch unterschiedliche Aspekte der Vergangenheit und Gegenwart und durch die Erwartung zukünftiger Aktionen beeinflusst.

Wie könnte der Alltag in einigen Jahren aussehen?

Was bedeutet das konkret?
In ein paar Jahren könnte mein alltäglicher Morgen vielleicht so aussehen:

Ich werde nicht von einem nervtötenden Wecker aus dem Schlaf gerissen, sondern sanft von dem Geruch frisch gebrühten Kaffees, von einfallendem Morgenlicht und mit einer Rückenmassage geweckt. Nein, das ist nicht mein Freund, der sich gerade besonders viel Mühe gibt. Sensoren in der Matratze analysieren meinen Schlaf und steuern die Kaffeemaschine, Rollos und Massage-Elemente im Bett automatisch. Und zwar so, dass ich in dem günstigsten Moment geweckt werde – ohne dass meine Tiefschlaf-Phase unterbrochen wird.

Schlafzimmer der Zukunft?

Schlafzimmer der Zukunft: messen Sensoren unseren Schlaf und steuern das Smart Home? (Bild: The Sleep Council/ Mellissa Sterry)

Klimaanlage, Musik, Beleuchtung – die gesamte Wohnung ist vernetzt, lässt sich nicht nur mit einfachen Handbewegungen oder Spracheingaben steuern, sondern merkt sich meine Präferenzen. Mein Kleiderschrank stellt mir automatisch die auf den Terminkalender abgestimmte Kleidung bereit (ok, ok – er stellt mir 5 mögliche Varianten zur Auswahl, Vorschläge sind super, aber ich will schon das letzte Wort haben!). Mein Smart-Klo analysiert meine Werte. Basierend darauf werden Ernährungsempfehlungen an meine smarte Küche übergeben. Das Frühstück wird mir zusammengestellt unter Berücksichtigung dieser Empfehlungen und in Abhängigkeit von meinen bekannten Präferenzen.

Während ich frühstücke, erhalte ich von meinem intelligenten Kühlschrank Vorschläge für Lebensmittel, die ich einkaufen sollte, zusammen mit der Empfehlung des günstigsten Anbieters. Eigentlich geht das auch automatisch, aber ich schaue schon noch gern drüber. Es stimmt alles, ich habe dem nichts hinzuzufügen, also gebe ich den Einkauf mit einem Klick frei.

Auf dem Weg ins Wohnzimmer stoße ich mich – ungeschickt wie ich bin – mit dem Fuß an einem Schrank. Mit einer Diagnostik-App kann ich schnell einen Röntgen-Scan vornehmen. Zum Glück ist der Zeh nicht gebrochen, sondern nur geprellt, daher lehne ich den Vorschlag einen Arzt aufzusuchen ab (ich weiß, die App hat schon recht, ich sollte es lieber machen, aber ich habe so keine Lust auf Ärzte).

Mein selbstfahrendes Auto (endlich kann auch ich fahren, da kein Führerschein mehr notwendig ist) hat den gegenwärtigen Straßenverkehr mit meinem Terminkalender abgeglichen. Ich habe noch ein wenig Zeit, um ein Geburtstaggeschenk für meinen Neffen zu kaufen. Basierend auf der Historie der Geschenke, die ich für ihn bereits gekauft habe, und den Präferenzen von 3-Jährigen Jungs wird mir eine Auswahl von Geschenken vorgeschlagen. Ich akzeptiere einen der Vorschläge – der Lieferzeitpunkt wird mit meinem Kalender abgestimmt.

Was sind antizipative Erfahrungen?

Klingt ein wenig unheimlich und irreal? Futuristen wie auch die Science-Fiction-Literatur und -Filme haben diese und viel weiter gehende Möglichkeiten schon vor einiger Zeit vorhergesagt. Auch in einer Simpsons-Folge aus dem Jahr 2001 wurden proaktive Technologien durchaus multidimensional thematisiert. (Simpsons-Video ab 07:45)

Bei den Simpsons war das schon vor mehr als 10 Jahren möglich, doch der Einzug der tatsächlichen Anwendung solcher (bzw. ähnlicher) Technologien in den Consumer-Mainstream ist erst dieses Jahr wirklich bemerkbar. Durch künstliche Intelligenz werden Computer immer intelligenter und nützlicher, durch die steigende Speicher- und Prozessorkapazität sind sie in der Lage, immer schneller immer mehr Daten zu verarbeiten.

Der Vormarsch antizipativer Lösungen ist aber nicht nur mit den immer schlauer und schneller werdenden Maschinen verbunden, sondern auch mit dem veränderten Stellenwert von Technologie im Leben der Nutzer. Technologie hat den Schritt von einem reinen Produktivitätswerkzeug hin zu einem mobilen sozialen und funktionalen Begleiter im Alltag der Nutzer vollzogen.

Papstwahl 2005-2013 – Mobile

Mobile Geräte auf dem Petersplatz zur Papstwahl 2005/2013:  (Bild: Citronengras)

Ganz so weit wie in den dargestellten Beispielen sind wir allerdings noch nicht. Angefangen damit, dass es für solche Technologien noch nicht mal ein einheitlicher Terminus existiert. Wir sprechen von anticipatory computing“, „anticipatory Interfaces“, „proactive experiences“, „predictive technology usw. Mir gefällt „anticipatory experiences“ am besten – unter anderem weil man das so schön ins Deutsche mit „antizipative bzw. voraussehende Erlebnisse“ übersetzen kann. „Antizipative Schnittstellen“ dagegen klingt einfach sehr technisch und transportiert nicht die gesamte Aussage.

Diese „antizipative Erlebnisse“ sind eine Art von User Experience Design, in dem die Geräte oder Software, mit denen der Nutzer interagiert, aktiv „mitdenken“. Sie wissen, was der Nutzer in dem gegebenen Moment tut, und „überlegen“, was er als nächstes tun wird, ohne dass er das explizit sagen muss. So als würde ich meinem Freund schreiben „Hallo Schatz, ich komme heute gegen 20:00 Uhr und bin ziemlich gestresst“ und er würde mir ohne eine explizite Aufforderung ein entspannendes Bad vorbereiten, Kerzen anzünden und ein Glas Wein einschenken.

Die Zukunft ist jetzt?

Autocomplete in iOS8

Autocomplete in iOS8

Eine ideale User Experience im Anticipatory Design ist also wie die Interaktion mit meinem besten Freund oder dem Partner, der nicht nur meine Sätze vervollständigen kann, sondern fast meine Gedanken lesen kann. Oder mit einem extrem aufmerksamen Assistenten oder einer Assistentin, die mich und meine Routinen und Präferenzen so gut kennen, dass sie das meiste ohne explizite Aufforderung erledigen. Ich will mein iPhone zwar nicht meinem besten Freund oder Partner gleichstellen (obwohl – zugegeben, keiner verbringt so viel Zeit mit mir wie mein iPhone), aber meine Sätze kann es in der Tat schon manchmal vervollständigen. Auch wenn nur rudimentär, meist ohne tieferes Verständnis für Kontext und für Grammatik.

Eine andere einfache Anwendung, die in diese Richtung geht, nutze ich besonders häufig. Wenn ich auf dem iPhone eine E-Mail empfange, die den Text „Wir sehen uns morgen“ enthält, nimmt das System an, man wolle möglicherweise einen Kalendereintrag erstellen und wandelt das Wort „morgen“ in einen Hyperlink um, der direkt zum Kalender führt.

iOS-Kalender

iOS-Kalender erkennt automatisch einen Termin aus einer Mail

Ganz so gut funktioniert es allerdings nicht immer – wie in dieser Mail. Die Phrase „thursday morning“ wurde zwar verstanden, allerdings nicht im Kontext: „thursday morning is no longer free“. Ein funktionierendes antizipatives System müsste mir eher empfehlen, den Termin zu löschen, anstatt einen hinzuzufügen.

iOS-Kalender

Fehlinterpretation des Textes

Ein gutes Beispiel für eine antizipative Anwendung ist das kürzlich von Google aufgekaufte Unternehmen “Nest”. Nest produziert intelligente Thermostate, die individuell angepasste Energiepläne erstellen. Bei der Planerstellung werden das Verhalten der Bewohner, das Wetter und die Energiepreise dynamisch berücksichtigt. Nests Geräte sind so in der Lage zu antizipieren, unter welchen Umständen welche Temperierungseinstellungen gemäß der Präferenzen des Nutzers zu treffen sind.

LGs intelligenter Kühlschrank weiß, womit er gefüllt ist, und kann somit Einkaufslisten erstellen. Zusätzlich kann man ihm beispielsweise eine SMS schicken und fragen, wie viel Bier noch da ist. Er weiß auch zu warnen, dass es Zeit ist wieder Milch einzukaufen.

Als erfolgsversprechender Ansatz gilt auch eine weitere Applikation aus dem Hause Google: Google Now. Diese App versorgt den Nutzer automatisch mit Informationen, die für sein persönliches Handeln relevant sind. Dazu lernt Google Now zum einen die Routinen und das Verhalten seines Benutzers und stimmt diese dann mit den äußeren Umweltbedingungen ab.

Google Now

Google Now analysiert äußere Umweltbedingungen und versorgt den Nutzer mit für sein Handeln relevanten Informationen (Bild: Google)

Abhängig vom üblichen Tagesablauf und derzeitigen Aufenthaltsort des Nutzers kann Google Now so erkennen, ob sich der Benutzer zu Hause oder auf der Arbeit befindet, welches seine wahrscheinlichste nächste Destination ist, ob es auf dem gewohnten Reiseweg zu diesem Ziel derzeit Staus gibt, und es kann dem Nutzer somit – ohne die Erfordernis einer Eingabe – Alternativen vorschlagen.

Schon an den drei Beispielen merkt man, dass wir eigentlich gar nicht so weit von dem eben vorgestellten Zukunftsszenario entfernt sind.

Wo sind die Grenzen der Antizipation?

Hier noch ein anderes Beispiel – Amazon. Im Kontext von Amazons “Anticipatory Shipping” haben viele zum ersten Mal von antizipativen Erfahrungen gehört und es nicht unbedingt mit Begeisterung zur Kenntnis genommen. Dieses antizipative Logistik-Management-Tool von Amazon soll in der Lage sein, durch die Analyse der Kauf- und Suchmuster des Kunden genau die Produkte herauszufiltern, die er wohlmöglich bei der nächsten Bestellung erwerben möchte. Auf Basis dieser Berechnungen werden dann die kundennahen Logistikzentren vorausschauend mit den entsprechenden Produkten versorgt, um dann im Falle einer Bestellung die Lieferzeiten zu minimieren.

Spätestens bei diesem Beispiel wird einem das ganze irgendwie suspekt. Die Temperatur basierend auf meinen Präferenzen anpassen – kein Problem. Mich darauf hinweisen, dass ich aufgrund der Verkehrslage früher los muss – geschenkt. Aber mir etwas zu zuschicken, bevor ich etwas bestellt habe?

Amazon anticipatory shipping

Amazon anticipatory shipping (Bild: Ted Rall)

Vielleicht kennt ihr die Geschichte, die 2012 ihre Runden gemacht hat. Ein wütender Mann kam in eine Target-Filiale in der Nähe von Minneapolis und wollte den Filialleiter sprechen. Er zeigte ihm ein Heft mit Rabattgutscheinen für Schwangerschaftsmode und Babyartikel und beschwerte sich. Seine Tochter, ein Teenager, hätte sie in ihrer Post gefunden. Der Filialleiter entschuldigte sich für das Missverständnis. Nach einigen Tagen stellte sich allerdings heraus, dass es sich hier um gar kein Missverständnis gehandelt hat – die Tochter des Mannes war tatsächlich schwanger. Und Target hat das früher erfahren als der Vater. Allerdings war es nicht so, dass das Mädchen irgendwo bei Target eine Angabe zu ihrer Schwangerschaft gemacht hätte. Das Gutscheinheft wurde ihr basierend auf der Analyse ihrer Käufe zugeschickt. Dabei hat sie nicht mal etwas explizit Schwangerschaft-relevantes gekauft. Alleine durch die Veränderung ihres Kaufverhaltens – verglichen mit der Daten-Analyse tausender anderer Kunden – konnte ihre Schwangerschaft antizipiert werden.

Auf einmal fühlen wir uns beobachtet und es ist uns etwas unangenehm auch wenn uns vielleicht das Endergebnis sogar begeistert.

Uncanny Valley of Anticipation

Dieses Phänomen könnte man als „uncanny valley of anticipation“ bezeichnen. Der Begriff „Uncanny Valley“ bezieht sich ursprünglich auf die Robotik. Er bezeichnet das Phänomen, dass die Akzeptanz von Robotern oder Avataren vom Realitätsgehalt dieser abhängt, jedoch nicht linear mit der Menschenähnlichkeit der Figur steigt, sondern innerhalb einer bestimmten Spanne einen starken Einbruch verzeichnet. Die folgende Grafik verdeutlicht dies:

Uncanny Valley

Uncanny Valley

Das gleiche Prinzip kann meines Erachtens auch auf die antizipative Software angewendet werden. Die Ansätze von Amazon oder Target befinden sich genau in diesem „unheimlichen Tal“, da sie dem Nutzer das Gefühl geben, etwas über ihn zu wissen, das er gar nicht vorhatte preiszugeben.

Uncanny Valley der Antizipation

Uncanny Valley der Antizipation: Liegen Amazon und Target im Tal?

Ich frage mich allerdings, ob diese Kurve am Ende nicht noch einmal nach unten geht.

Uncanny Valley der Antizipation

Uncanny Valley der Antizipation: Werden Systeme später unkontrollierbar?

Wäre ein Szenario wie im „Minority Report“ nicht vorstellbar (die Polizei in Bayern versucht jetzt schon mithilfe einer entsprechenden Software zukünftige Einbrüche vorher zu sehen und zu verhindern – nur nicht mit Hilfe der Personen, „precogs“ sondern der Software „precob“; klingt übrigens ganz schön ähnlich)? Wo genau ist die Grenze zwischen Hilfestellung und Bevormundung? Wird der Alltag, der auf der Analyse meiner Präferenzen und Gewohnheiten basiert, nur einfacher oder wird er langweilig, da die Zufallskomponente komplett rausgenommen wird? Kann es tatsächlich passieren, dass sich die antizipative Software so weit entwickelt, dass sie sich tatsächlich verselbständigt (wie das Betriebssystem Samantha in „Her“) und durch den Menschen unkontrollierbar wird?

Was heißt das für die Konzeption antizipativer Interfaces?

Es wird in jedem Fall noch einige Jahrzehnte dauern, bis sich diese Fragen in ihrer ganzen Dimension tatsächlich stellen werden. Trotzdem können und sollten wir damit anfangen, antizipative Erfahrungen zu gestalten. Dabei sollten wir folgendes beachten:

  • Relevant sein, aber nicht unheimlich: klar werten wir die Nutzerdaten aus, um Relevanz zu schaffen, aber wir nutzen sie nur so weit, dass der Nutzer nicht das Gefühl hat, er hätte einen Stalker.
  • Unterstützen statt bevormunden: die angebotenen Anwendungen sollen sich eher wie ein aufmerksamer Butler anfühlen, der sich zurückhält, wenn er nicht gebraucht wird, der diskret ist und der unaufdringlich seine Hilfe anbietet. Nicht aber wie eine überfürsogliche Mutter, die immer besser weiß, was für ihre Kinder am besten ist, und sich somit berechtigt fühlt, die Entscheidungen für sie zu treffen.
  • Frustrationen beim Nutzer verhindern: eine zu 85% genaue Antizipation klingt zunächst nach einem Erfolg. Das wird jedoch schnell relativiert, wenn man den Vertrauensverlust bedenkt, der sich bei den restlichen 15% ergibt, bei denen eine falsche Empfehlung abgegeben wurde. Diese Analogie lässt sich auch auf Spracherkennung anwenden, wie die Frustration über SIRI zeigt, wenn die User-Eingaben nicht erkannt werden. Ein ähnliches Problem wird sich bei allen Arten von proaktiven Apps ergeben. Daher müssen wir überlegen, wie wir es überwinden können.

Antizipative Interfaces befinden sich zwar noch in den Kinderschuhen, die großen Plattformen werden aber ihre proaktiven Kapazitäten nach und nach weiter ausbauen. Apple, Google, Amazon und weitere Unternehmen besitzen jetzt schon viele der für antizipative Lösungen notwendigen Bausteine. Auch die Vorhersagen der Technologie-Trends für 2015, z.B. von Gartner, deuten stark darauf hin, dass proaktive Erfahrungen immer stärker im Alltag ankommen werden. Daher sollten wir uns als UX und Usability-Profis darauf einstellen, relevante, unterstützende und möglichst wenig frustrierende antizipative Erfahrungen zu gestalten.

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