Big Data und Analytics unverzichtbar für digitale Innovation

26. Januar 2016 Agnieszka M. Walorska (@agaw)

Internationale Führungskräfte fällen immer mehr Entscheidungen anhand von Big Data und Analytics, so das Ergebnis des GE Global Innovation Barometer 2016. GE befragte hierfür 2.748 Führungspersonen aus 23 Ländern nach der Bedeutung der Analyse großer Datenmengen (Big Data) bei der Formulierung ihrer Innovationsstrategie.

Key-Findings der Umfrage

  • 61 Prozent der Führungskräfte bewerten Datenanalysen als unverzichtbar für erfolgreiche Innovationen und nutzen Big Data und Analytics, um ihre Business-Entscheidungen zu verbessern.
  • Folglich haben 73 Prozent der Unternehmen ihre Möglichkeiten zur Datenauswertung im Jahr 2015 ausgebaut. 2014 waren es noch 43 Prozent.
  • 59 Prozent dieser Unternehmen konnten auf diese Weise positive Resultate erzielen.
  • 73 Prozent ermitteln mit Datenauswertungen zudem den Beitrag von Innovationen auf ihre Business-Performance. Hier finden sich Unternehmen aber mehrheitlich in einem Dilemma wieder: Obwohl 68 Prozent eine klare Innovationsstrategie haben, berichten 62 Prozent von ihnen jedoch von Schwierigkeiten, radikale oder disruptive Ideen zu entwickeln.

Die Zunahme von datenbasierten Entscheidungsprozessen wirkt sich auch auf den Ansatz aus, wie mit Innovation umgegangen werden.

  • Statt der Konkurrenz hinterherzulaufen, bevorzugen 45 Prozent der Führungskräfte schnelle Go-To-Market-Strategien, indem sie mit Minimum Viable Products früh in den Markt einsteigen und diese auf Grundlage von Datenauswertungen verfeinern.


Die wachsende Offenheit gegenüber datenbasierten Entscheidungsprozessen und unternehmerischer Risikobereitschaft zeugt von einem allmählichen Umdenken hinsichtlich jener etablierten Unternehmensstrukturen und -philosophien, die zwar im Prä-Digitalen wirtschaftlichen Erfolg versprachen, sich im Digitalen jedoch als Innovationshemmer erweisen.

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