17 wichtige Online-Marketing-Änderungen: von Facebook-Graph-Search bis zu Pinterest- und Instagram-Anzeigen

13. Januar 2014 Agnieszka M. Walorska (@agaw)

Das neue Jahr ist nun bald 2 Wochen alt. Höchste Zeit, die Änderungen des letzten Jahres Revue passieren zu lassen, die die Online-Marketing-Branche 2013 so richtig durchgeschüttelt haben und von einem Kampf zwischen den Platzhirschen Facebook und Google um die Gunst der Werbetreibenden geprägt waren. Wir haben eine chronologische Aufstellung aller wichtigen Änderungen in 2013 zusammengestellt und ihre Implikationen für 2014 bewertet:

Januar

Facebook Graph Search

Facebook Graph Search

Februar

  • Google stellt den neuen Standard für AdWords vor: Enhanced Campaigns. Anzeigenerweiterungen für alle Endgeräte, Gebotsanpassungen und neue Reporting-Maßnahmen sollen Werbetreibende für die heutige Multi-Device-Welt bestens ausrüsten, um abhängig von Kontext, Gerätetyp und Tageszeit die jeweils passendste Anzeige auszuliefern und die Relevanz damit zu erhöhen.

März

Facebooks neuer Newsfeed

Facebooks neuer Newsfeed

April

  • Google stellt den Display Planner für AdWords vor. Das Tool liefert Placement- und Themenvorschläge in Verbindung mit wichtigen Insights wie Cookies, Impressionen, CPCs und demografischen Charakteristika.

Mai:

  • Das von Google vorgestellte Display Benchmarks Tool ermöglicht den Vergleich der eigenen Daten mit durchschnittlichen Daten zu Region, Kategorie, Format und Größe der Banneranzeigen. Damit lassen sich Reportings einordnen und bewerten.

Juni

Juli

August

September

Oktober

  • Pinterest („we are starting our first test with promoting pins today“) und Instagram („In the next couple months, you may begin seeing an occasional ad in your Instagram feed if you’re in the United States“) führen Werbung ein. Die beiden Plattformen zeigen künftig bezahlte Einträge zwischen den Bildern der Nutzer.
    Neues Promotion-Feature bei Pinterest (Quelle:

    Neues Promotion-Feature bei Pinterest (Quelle: Pinterest)

  • Google führt Estimated Total Conversions ein, um Werbetreibenden nicht nur die direkten, sondern auch zusätzlich die geschätzten Conversions anzuzeigen, die durch eine Kampagne zustandegekommen sind – und zwar für alle Endgräte. Erstes Feature ist der neue Conversion-Typ Estimated Cross-Device Conversion. Beispiel für eine Cross-Device-Conversion: Ein Nutzer sucht unterwegs auf seinem Mobiltelefon nach einem Buch und klickt dabei auf eine Mobile Anzeige von Amazon. Später setzt er sich zuhause an seinen PC und bestellt das Buch bei Amazon direkt.

November

  • Googles Search Network with Display Select löst die alte Option Search & Display Networks ab. Während der Fokus weiterhin auf dem Suchnetzwerk liegt, verhindert diese neue Option eine ineffiziente Nutzung des Budgets im Displaynetzwerk und zielt stattdessen nur auf einen ausgesuchten Teil ab. Dieser Teil wird durch verbesserte Methoden und Signale zur Vorhersage einer besseren Performance identifiziert. So expandiert man kontrolliert und noch gezielter.

Dezember

  • Facebook beginnt mit dem Testing von Video-Anzeigen. Die Videos werden zukünftig automatisch aber ohne Ton im Newsfeed abgespielt, sobald sie in Sichtweite des Users kommen.
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